Netzwerk „Katholisch in Recklinghausen“

Seit Januar 2026 arbeiten die drei katholischen Pfarreien sowie katholische Einrichtungen und Verbände der Stadt im Netzwerk „Katholisch in Recklinghausen“ zusammen. Schritt für Schritt wird die Kooperation, die es bereits an vielen Stellen gibt, intensiviert, indem neue Formen und Wege der Zusammenarbeit ausprobiert werden, die übergreifende Kommunikation vereinfacht wird und neue Projekte zu aktuellen Themen gemeinsam angestoßen werden.

Die Anfänge des Netzwerks werden gestaltet und begleitet von der AG Netzwerk, die schon seit einem Jahr für den Aufbau des Netzwerks verantwortlich ist. Im ersten Netzwerkplenum am 23. April 2026, zu dem alle Mitglieder des Netzwerks eingeladen sind, wird ein Stadt-Team beauftragt, das ab dann das Miteinander, die Arbeit und die Kommunikation im Netzwerk koordinieren wird.

Wie das Netzwerk „Katholisch in Recklinghausen“ gedacht ist und wie du mitmachen kannst, erfährst du auf dieser Seite.
 

Aktuelles

Einladung zum ersten Netzwerk-Plenum

Mit dem ersten Netzwerk Plenum setzt das entstehende Netzwerk „Katholisch in Recklinghausen“ einen wichtigen Schritt auf seinem Weg zu neuer, stadtweiter Zusammenarbeit.

Am Donnerstag, 23. April, treffen sich von 18 bis 21 Uhr in St. Suitbert, St.-Suitbert-Platz 9 in Hochlar, erstmals alle, die künftig im Netzwerk mitwirken wollen oder bereits stadtweit kirchliches Leben gestalten.

Eingeladen sind alle Engagierten in den drei Pfarreien, Mitarbeitende katholischer Einrichtungen und Verbände sowie Interessierte und Neugierige, die die Weiterentwicklung der Stadtkirche mitverfolgen möchten.

Besonders angesprochen sind die Arbeits- und Projektgruppen, thematischen Teams und Initiativen, die schon heute über Pfarreigrenzen hinweg aktiv sind. Sie haben beim Plenum die Möglichkeit, sich und ihr Engagement vorzustellen.

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert über ein >>> Formular im Internet <<<. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen anmelden. 

  • Ein QR-Code zur Anmeldung findet sich auch auf dem Plakat zum Netzwerk Plenum.
  • Eine ausführlichere Einladung mit Tagesordnung folgt.
  • Entwürfe für eine Wahlordnung und eine Geschäftsordnung.
  • Die vier Kandidat*innen für das Stadt-Team stellen sich in den nächsten an dieser Stellen kurz vor.

 

Du willst etwas bewegen, Verantwortung übernehmen und Kirche mitgestalten? Dann bring dich ein.

 

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Noch Fragen zum Stadt-Team oder zum Netzwerk?

Grußbotschaft des Wiener Pastoraltheologen Paul Zulehner

Informationen zum Netzwerk

Die AG Netzwerk stellt sich vor

Zur AG Netzwerk gehören Kathrin Tuchlinski, Hendrik Schulz, Sonja Kuhlmann, Matthias Grammann, Katharina Müller, Sarah Reinhardt, Nicole Stobberg, Anna Wollschläger, Maria Voss, Annika Steingräber und Sebastian Schmidt.
 

Häufig gestellte Fragen - FAQ

Was ist ein Netzwerk? Wie ist das Netzwerk in „Katholisch in Recklinghausen“ gedacht?

Das Netzwerk „Katholisch in Recklinghausen“ ist das Miteinander der drei Pfarreien, verschiedener katholischer Institutionen und Einrichtungen. Es besteht aus vielen dezentralen "Punkten" (zum Beispiel Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen, Projekten), die an ihrem jeweiligen Ort Pastoral gestalten und die Möglichkeit haben, sich mit anderen “Punkten” zu verbinden – durch Begegnung, Austausch, Kontakte oder Kooperation. Dafür bietet das Netzwerk verlässliche Kommunikations- und Informationswege.

Das Netzwerk zeigt sich sowohl in der Verbindung der einzelnen „Punkte“ als auch als großes Gesamtes: Wir arbeiten verbindlich miteinander und bilden gemeinsam ein buntes und vielfältiges Ganzes.

Wer bildet das Netzwerk (Hauptamtliche, Ehrenamtliche, …)? Und wer trifft welche Entscheidungen im Netzwerk?

Pfarreien, Einrichtungen und Verbände werden Mitglieder des Netzwerks, indem sie einen Beschluss dafür in ihren Gremien erwirken. Damit gehören alle Personen, die sich in den Pfarreien, Einrichtungen und Verbänden engagieren – alle Aktiven und alle Getauften – zum Netzwerk.

Jedes Gremium trifft die Entscheidungen für den Bereich, für den es zuständig ist (zum Beispiel Pfarreirat – pastorale Entscheidungen für die Pfarrei, Kirchenvorstand – finanzielle und Verwaltungsentscheidungen für die Pfarrei), so wie es bisher üblich ist.

In Aufgabenbereichen, die – teilweise schon jetzt – gemeinsam auf Stadtebene organisiert werden, werden Entscheidungen in den entsprechenden Arbeits- und Projektgruppen gemeinsam mit den Beteiligten getroffen.

Entscheidungen für das gesamte Netzwerk werden im Netzwerkplenum getroffen, in dem alle Mitglieder vertreten sein sollen. Hier werden keine Entscheidungen getroffen, die automatisch die Mitgliedsorganisationen in die Pflicht nehmen. Solche Entscheidungen werden auch in Zukunft an die Entscheidungsgremien der Pfarreien und Institutionen rückgebunden sein.

Wir arbeiten auch jetzt schon vernetzt. Was ist anders mit dem Netzwerk?

Die Veränderungen, die wir anstoßen möchten, beginnen mit der Haltung jedes und jeder einzelnen. Eine Kirche, die sich als Netzwerk-Kirche versteht, ändert den Blickwinkel auf die Welt, denn es geht nicht darum, wie muss Kirche sein, damit Christ*innen dorthin gehen, sondern: „Wie kann ich als Christ*in meinen Glauben in der Welt leben?“

Und es geht um die Fragen: „Wofür brenne ich? Was ist mir so wichtig, dass ich mich engagieren möchte? Hier vor Ort, für ein besonderes Thema oder in der ganzen Stadt?“ Womöglich finde ich dann Partner für mein Engagement in der Nachbarschaft, bei der evangelischen Kirche, der Caritas, einer Schule...

Damit das gut funktionieren kann, arbeiten wir an der organisatorischen Seite. Bisher war das vernetzte Arbeiten auf Stadtebene recht kompliziert, was finanzielle und organisatorische Fragen angeht. Das soll im Netzwerk einfacher, transparenter und schneller gehen. Grundlage dafür ist die Netzwerkvereinbarung, die gemeinsame Ziele, Entscheidungswege und Rahmenbedingungen beinhaltet.

Wie sind Leuchttürme und Netzwerk verknüpft?

Im Projekt Leuchttürme werden viele Facetten von Engagement in der katholischen Kirche in Recklinghausen deutlich. Der Netzwerkprozess schließt sich an diese Vergewisserung "Wozu ist die Kirche in Recklinghausen da?" und sucht Antworten auf die Fragen, wie wir in Zukunft mit Ressourcen und Entwicklungen effizienter und innovativer umgehen können.

Alle Leuchttürme sind eingeladen, sich im Netzwerk mit anderen Gruppen und Initiativen zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen.

Was ist das Stadt-Team?

Das Stadt-Team koordiniert die Arbeit des Netzwerks. Aufgaben des Stadt-Teams sind u. a.: die Menschen im Netzwerk vernetzen, Kommunikation und Transparenz stärken und das Netzwerk repräsentieren. Zum Stadt-Team sollen drei ehren- und drei hauptamtlich Engagierte gehören.

Das erste Stadt-Team wird am 23. April 2026 vom Netzwerkplenum für ein Jahr gewählt und beauftragt.
 

Was ist das Netzwerkplenum? Was ist der Perspektivtag?

Beides sind Gelegenheiten, zu denen alle Mitglieder des Netzwerks zusammenkommen.

Das Netzwerkplenum ist das strategische Entscheidungsgremium des Netzwerks. Dort kommen Mitglieder und Vertretungen der Mitgliedsorganisationen, das Stadt-Team und weitere Interessierte zusammen. 

Hier wird u. a. über die Zukunft des Netzwerks beraten und entschieden. Es trifft sich mindestens zweimal pro Jahr.

Das erste Netzwerkplenum ist am Donnerstag, 23. April 2026, um 18.00 Uhr in St. Suitbert in Hochlar. Hier wird u. a. das erste Stadt-Team gewählt und beauftragt.

Der Perspektivtag ist ein Treffen für Austausch und neue Ideen. Alle, die interessiert sind, können teilnehmen. Mitgliedsorganisationen sollten vertreten sein. Hier werden vor allem Ideen gesammelt und Gruppen gegründet, die diese Ideen verwirklichen. Er findet mindestens einmal im Jahr statt. Der erste Perspektivtag ist am Samstag, 4. Juli 2026.
 

Ansprechpersonen

Katharina Müller, Pastoralreferentin St. Peter, Foto links

E-Mail mueller-k2@bistum-muenster.de

Tel. 0176 / 61084193

 

Sonja Kuhlmann, Bildungsreferentin Areopag, Foto rechts

E-Mail kuhlmann-s@bistum-muenster.de

Tel. 0170 / 1860912