Die Veränderungen, die wir anstoßen möchten, beginnen mit der Haltung jedes und jeder einzelnen. Eine Kirche, die sich als Netzwerk-Kirche versteht, ändert den Blickwinkel auf die Welt, denn es geht nicht darum, wie muss Kirche sein, damit Christ*innen dorthin gehen, sondern: „Wie kann ich als Christ*in meinen Glauben in der Welt leben?“
Und es geht um die Fragen: „Wofür brenne ich? Was ist mir so wichtig, dass ich mich engagieren möchte? Hier vor Ort, für ein besonderes Thema oder in der ganzen Stadt?“ Womöglich finde ich dann Partner für mein Engagement in der Nachbarschaft, bei der evangelischen Kirche, der Caritas, einer Schule...
Damit das gut funktionieren kann, arbeiten wir an der organisatorischen Seite. Bisher war das vernetzte Arbeiten auf Stadtebene recht kompliziert, was finanzielle und organisatorische Fragen angeht. Das soll im Netzwerk einfacher, transparenter und schneller gehen. Grundlage dafür ist die Netzwerkvereinbarung, die gemeinsame Ziele, Entscheidungswege und Rahmenbedingungen beinhaltet.