Kirchliches Filmfestival bringt internationale Filmkunst nach Recklinghausen

Mit dem deutschen Spielfilm „Als wäre es leicht“ über eine Liebe jenseits aller Barrieren startet das 16. Kirchliche Filmfestival in Recklinghausen. Foto: Port au Prince Picture/Curly Pictures

Vom 11. bis 15. März steht das Cineworld Recklinghausen mit dem 16. Kirchlichen Filmfestival wieder im Zeichen anspruchsvoller Filme.

Vom Dienstag, 11. März, bis Sonntag, 15. März 2026 steht das Cineworld Recklinghausen erneut ganz im Zeichen anspruchsvoller Filmkunst. Das Kirchliches Filmfestival Recklinghausen präsentiert in seiner 16. Ausgabe ein vielseitiges Programm mit drei Preisverleihungen, zwölf Spielfilmen, einem Dokumentarfilm sowie zehn Kurzfilmen. Zahlreiche Beiträge sind vor ihrem offiziellen Kinostart oder erstmals in Recklinghausen zu sehen.

Ausgewählt wurden die Filme vom ökumenischen Veranstaltungskreis Kirche und Kino mit Oliver Berkemeier, Julia Borries, Marc Gutzeit und Friederike Melloh gemeinsam mit den künstlerischen Leitern Horst Walther und Michael M. Kleinschmidt. Auch eine Kinder- und eine Jugendjury wirkten an der Programmgestaltung mit und kürten ihre jeweiligen Preisträger.

Der Ökumenische Filmpreis geht in diesem Jahr an den nordmazedonischen Spielfilm „DJ Ahmet“ von Regisseur Georgi M. Unkovski. Die Jugendjury zeichnet die belgisch-französische Produktion „Wild Foxes“ aus, die sich sensibel mit dem Erwachsenwerden junger Männer auseinandersetzt. Der Kinderjurypreis wird an „Das geheime Stockwerk“ verliehen, einen deutsch-österreichisch-luxemburgischen Film, der junge Zuschauerinnen und Zuschauer ernst nimmt und zugleich ein “ernstes” Thema leichtfüßig erzählt.

Rund um diese drei Filme spannt sich ein internationales Programm mit Beiträgen aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Viele Werke rücken Menschen in den Mittelpunkt, deren Lebensrealitäten sonst wenig Beachtung finden, und erzählen von Ausgrenzung, Mut und Hoffnung.

Eröffnet wird das Festival mit dem Drama „Als wäre es leicht“, einer Liebesgeschichte jenseits gesellschaftlicher Barrieren, besetzt mit zwei Hauptdarstellenden, die selbst gehörlos beziehungsweise sehbeeinträchtigt sind. Weitere Höhepunkte sind unter anderem das belgische Gerichtsdrama „Wir glauben euch“, das Familienporträt „Vier minus drei“ sowie das finnische Historiendrama „Nie allein“ über jüdische Geflüchtete im Zweiten Weltkrieg.

Zum Charakter des Festivals gehört der persönliche Austausch: Filmschaffende sowie Expertinnen und Experten stehen bei vielen Vorführungen für Gespräche zur Verfügung. Ergänzt wird das Programm durch Demokratie-Fitness-Sessions, einen ökumenischen Filmgottesdienst am Sonntag, 8. März 2026, sowie besondere Filmformate wie einen Stummfilmabend, Kurzfilmrollen und thematische Matineen. Den Abschluss bildet „Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger“, ein warmherziger Film über den Einsatz einer älteren Frau für Selbstbestimmung und Wohnraum.

Der Kartenvorverkauf ist heute gestartet an den Kassen des Cineworld Recklinghausen sowie online. Das vollständige Programm ist auf der Festival-Website abrufbar; aktuelle Hinweise erscheinen fortlaufend in den sozialen Netzwerken des Festivals.

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